Montauk ist ein indianischer Name, er bezeichnet die nördliche Spitze von Long Island, hundertzehn Meilen von Manhattan entfernt; dort findet das Wochenende statt, das erzählt wird.
Dies ist (endlich) ein Buch von Max Frisch, das mir recht gut gefallen hat. Sicher, Homo Faber hat auch seine Vorteile, aber wie der Leser dieses Buchforums sicher bemerkt haben wird, bin ich kein großer Freund von Max Frisch.
Dennoch hat dieses Buch im Regal geduldig darauf gewartet, von mir gelesen zu werden.
Im Unterschied zu Frischs anderen Büchern handelt es sich hier um eine Erzählung, die in autobiographischer Form von einem Wochenende in Amerika und mehr handelt. Die Geschichten, die in dieser Erzählung stecken handeln ebenso von der Vergangenheit wie von der Gegenwart und man muss doch recht aufmerksam sein, um die Zeitsprünge verfolgen zu können.
Alles in allem gefällt mir dieses Buch und es bietet letztendlich auch einen angenehmen Eindruck vom Leben (nicht Werken!) Max Frischs.
Die Fakten:
Montauk: Max Frisch. Suhrkamp, 1996. 1. Aufl., 206 S., Taschenbuch. ISBN: 3-518-39113-5
hey, dieses Buch scheint ja doch gar nicht sooo schrecklich zu sein. Jedenfalls machst du mir Mut, mich doch mal an die Lektüre von “Stiller” heranzuwagen. LG-Sachar.